Januar 2016

„Nexbus“ von Axel Schauerte gewinnt den Lucky Strike Junior Designer Award 2015

Axel Schauerte, Masterabsolvent des Medical Designs, hat mit seinem Thesis-Projekt “Nexbus“ den Lucky Strike Junior Designer Award 2015 in der Kategorie Produkt & Industrie gewonnen. Die Preisverleihung fand am 10.12.2015 im Stilwerk in Hamburg statt. „Nexbus“ ist ein Bus-Konzept für den öffentlichen Nahverkehr in bevölkerungsarmen Gebieten, bei dem Personen- und Paket-Transport kombiniert werden. Mit dem Entwurf wird ein geschichtlich verloren gegangener Bustyp mit den Fragestellungen und technischen Möglichkeiten unserer Zeit neu gedacht. (...)

02.01.2016 ·

Industriedesign Medical Design (M.A.)

Industriedesign Medical Design(M.A.) = Design to Change

Innovationen für die Zukunft brauchen Professionalität

Die Befähigung, Perspektiven unserer zukünftigen Lebenswelt und Wandlungsprozesse aktiv gestalterisch und vor allem wirksam konkretisieren zu können, wird für Designer immer wichtiger. Dafür ist ein hohes Maß an kritischer Haltung, Sensibilität und Detailgenauigkeit erforderlich. Kurzum: eine professionelle Grundaufstellung, in der Konzeptstärke, Detaillierung und Substanz auf hohem Niveau zusammenspielen. Im Masterstudium Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule vermitteln wir Wege zu einem solchen Kompetenzprofil.

Kompetenzen für das Design visionärer Prozesse und Produktsysteme

Wir verstehen die thematische Grundierung des Medical Design dabei nicht primär als Inhalt, auf keinen Fall nur als “Medizintechnik“,
sondern vielmehr als umfassendes entwerferisches Handlungsprinzip, mit dem Sie in vielen anderen Gestaltungsbereichen innovierend tätig werden können. Sie erarbeiten sich ein erweitertes Verständnis vom Menschen und sozialer Konstellationen. Sie vertiefen sich im Rahmen der Projektarbeit umfassend in das Denken, Gestalten und Vermitteln von Prozessen, Systemen und Schnittstellen. Und: Dabei immer auch in die Struktur, Details und die Qualität von Produkten. Die Verbindung mit dem Masterstudiengang “Interface Design“ hat darüber hinaus eine Alleinstellung und ist aus  unserer Sicht besonders richtungsweisend, da Produkte zunehmend als vielschichtige Informationsträger und Interaktionsvermittler zu verstehen sind.

Die Betreuung der Projektarbeit ist bei uns individuell und weitreichend.
Das begleitende Fächerangebot verbindet ein breites Spektrum an Wissen und Techniken, die für eine Intensivierung Ihrer Reflexions- und Gestaltungsprozesse relevant sind. Sie bewegen sich bei uns zudem in einem ausgeprägt vernetzten Kontext innerhalb und außerhalb der Hochschule. In Kiel sind wir von herausragenden Forschungsaktivitäten umgeben, an denen wir teilhaben, z.B. im Exzellenzcluster “Inflammation at Interfaces“. Mit den Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen Forschung und Design setzen wir uns kontinuierlich in variierenden, interdisziplinär angelegten Projektformaten auseinander.

Neu verstehen. Mit Mut gestalten.

Wir bieten im Rahmen des Studiums einen profunden Zugang zu Wissen und Fragen der “Health and Life Sciences“. Andererseits arbeiten die Studierenden
an vielen verwandten und zumeist eigenständig definierten Themen der zukünftigen menschlichen Lebenswelt und des gesellschaftlichen Wandels. Schwerpunkte sind hierbei Fragen der Umwelt und Nachhaltigkeit, des öffentlichen und privaten Raums, der Mobilität und Logistik, Fragen zukünftiger Menschenbilder und neuer Technologien.

Wir sind sehr daran interessiert, etablierte Denkmuster kritisch zu hinterfragen und neue Wege zu beschreiten. Mut zu experimenteller Offenheit, Risikobereitschaft und Radikalität sind Anliegen, zu denen wir Sie als Gestalter motivieren möchten. Der Mut lohnt sich:
Arbeiten der Studierenden, oftmals Produktkonzepte und Anwendungsszenarien mit völlig neuer Referenz, haben in den letzten Jahren eine Vielzahl bedeutender nationaler und internationaler Preise und Auszeichnungen gewonnen (s. Rubrik „Arbeiten“ und „Aktuell“).

Die Attraktivität der Ansprüche des Master-Studiums an der Muthesius Kunsthochschule bestätigt sich durch jüngste Forschungskooperationen mit den Unternehmen Miele, Hill-Rom und Siemens, durch die Kooperation und das Austauschprogramm mit dem Masterprogramm „Medisign“ der TU Delft sowie die Teilnahme an dem auf zwei Jahre angelegten EU-Forschungsprojekt “Healthy Ageing Network of Competence (HANC)  in Southern Denmark – Northern Schleswig-Holstein“ (Projektdauer 2013-2014).

 

FRAGEN?

Prof. Detlef Rhein
04 31 – 51 98-430, rhein@muthesius.de

Im Blog „Bewerben“ haben wir darüber hinaus Modulpläne, Downloads und weitere Informationen für Sie zusammengefasst.

Der Master-Studiengang Medical Design ist Kooperationspartner des Medical Design Blog (www.medicaldesignblog.com).
Der MedicalDesignBlog berichtet regelmäßig über Produktentwicklungen und -konzepte in der Labor-und Medizintechnik.