Im Wintersemester 2015/2016 nahmen fünfzehn Master-Studierende des Industriedesigns (Interface- und Medical-Design) vom 02.11. bis zum 06.11. an einem Workshop teil, der von den beiden VW-Designern Dirk Halbauer und Alex Gebel organisiert und intensiv begleitet wurde. Der Workshop fand an der Muthesius-Kunsthochschule statt und hatte als Thema „from 2D form to 3D shape“. Die einwöchige Arbeit endetet mit einer eindrucksvollen Präsentation am 06.11. im Kesselhaus. (...)
Dritte Kooperation mit „Siemens AG/Corporate Technology/New Technology Fields“ in Erlangen
Im Sommersemester 2015 arbeiten 10 Medical-Design Studierende des 2. und 3. Semesters an einem mit Drittmitteln geförderten Projekt für „Siemens AG/Corporate Technology/New Technology Fields“ in Erlangen. Es ist das mittlerweile dritte Kooperations- und Forschungsprojekt mit dem „think-tank“ von Siemens. Ziel ist die Erarbeitung von Zukunftsperspektiven für ein spezielles Bildgebungsverfahren in der medizinischen Diagnostik mit Schwerpunkt „Handhabung und Interaktion“. Am 28.04. findet in Erlangen ein Projekt kick-off statt und es werden weitere Workshops in Kiel und Erlangen folgen. Ergebnisse der Projektarbeit sind für den Sommer 2015 geplant. Begleitet wird die Gruppenarbeit u.a. von Dipl. Designer Burkhard Peters und Prof. Detlef Rhein (Muthesius Kunsthochschule) sowie Michael Kleemann und Birgit Six (Siemens AG). (...)
Kooperation mit der staatlichen technischen Universität Delft / NL
Der Masterstudiengang Medical Design ist nun offiziell mit dem Master-Programm „Medisign“ an der TU Delft assoziiert. Ausgewählte Studenten beiderseits haben die Möglichkeit, ein Semester als Gast- bzw. Austauschstudent im Rahmen des jeweils anderen Master-Programms studieren zu können. Zudem ist es möglich, Master-Thesis-Projekte von den jeweiligen Lehrenden der anderen Hochschule nach Absprache mit betreuen zu lassen.
Initiiert wurde die Zusammenarbeit, die langfristig auch die gemeinsame Arbeit an Projekten und Forschungsvorhaben beinhalten kann, von Prof. Detlef Rhein und den beiden für das Master-Programm „Medisign“ verantwortlichen Lehrenden Prof.dr.ir. Richard.H.M. Goossens und Dr.ir. Marijke Melles. Besonders erfreulich ist die Kooperation nicht nur wegen des internationalen Brückenschlages, sondern auch, weil sich beide Master-Programme gleichermaßen einem forschungs- und zukunftsorientierten Designstudium verpflichtet fühlen.“ (...)
Medical Design M.A
Aufgrund der besonderen Zukunftsrelevanz und Komplexität, aber auch wegen der Ambivalenz von Medizin und Gesundheit, sind Gestalter und Gestalterinnen gefragt, die sich sowohl praktischer Problemstellungen, als auch neuer Möglichkeitsräume verantwortungsbewusst und mit hohem Engagement entwerferisch anzunehmen vermögen.
Dabei kommt dem Medical Design mit seinem zentralen Blick auf die Bedürfnisse und Bedingtheiten des Menschen in komplexen Organisations- und Prozessgefügen sowie im Spannungsfeld sich dynamisch verändernder Technologien eine beispielhafte Rolle für den Entwurf gesellschaftlichen Wandels zu, der weit über Problemstellungen der Medizin hinausweist.
Bei der Projektarbeit wird besonderer Wert auf die Entwicklung vernetzender Kompetenzen und prozessorientierter Arbeit gelegt. Es geht um die Erschließung neuer, ganzheitlicher Wertschöpfungsmodelle und qualitativer Beziehungen, die szenarisch, (...)



