Dritte Kooperation mit „Siemens AG/Corporate Technology/New Technology Fields“ in Erlangen

Im Sommersemester 2015 arbeiten 10 Medical-Design Studierende des 2. und 3. Semesters an einem mit Drittmitteln geförderten Projekt für „Siemens AG/Corporate Technology/New Technology Fields“ in Erlangen. Es ist das mittlerweile dritte Kooperations- und Forschungsprojekt mit dem „think-tank“ von Siemens. Ziel ist die Erarbeitung von Zukunftsperspektiven für ein spezielles Bildgebungsverfahren in der medizinischen Diagnostik mit Schwerpunkt „Handhabung und Interaktion“. Am 28.04. findet in Erlangen ein Projekt kick-off statt und es werden weitere Workshops in Kiel und Erlangen folgen. Ergebnisse der Projektarbeit sind für den Sommer 2015 geplant. Begleitet wird die Gruppenarbeit u.a. von Dipl. Designer Burkhard Peters und Prof. Detlef Rhein (Muthesius Kunsthochschule) sowie Michael Kleemann und Birgit Six (Siemens AG). (...)

25.04.2015 ·

Kooperation mit der staatlichen technischen Universität Delft / NL

Der Masterstudiengang Medical Design ist nun offiziell mit dem Master-Programm „Medisign“ an der TU Delft assoziiert. Ausgewählte Studenten beiderseits haben die Möglichkeit, ein Semester als Gast- bzw. Austauschstudent im Rahmen des jeweils anderen Master-Programms studieren zu können. Zudem ist es möglich, Master-Thesis-Projekte von den jeweiligen Lehrenden der anderen Hochschule nach Absprache mit betreuen zu lassen.

Initiiert wurde die Zusammenarbeit, die langfristig auch die gemeinsame Arbeit an Projekten und Forschungsvorhaben beinhalten kann, von Prof. Detlef Rhein und den beiden für das Master-Programm „Medisign“ verantwortlichen Lehrenden Prof.dr.ir. Richard.H.M. Goossens und Dr.ir. Marijke Melles. Besonders erfreulich ist die Kooperation nicht nur wegen des internationalen Brückenschlages, sondern auch, weil sich beide Master-Programme gleichermaßen einem forschungs- und zukunftsorientierten Designstudium verpflichtet fühlen.“ (...)

09.09.2014 ·

Medical Design M.A

Aufgrund der besonderen Zukunftsrelevanz und Komplexität, aber auch wegen der Ambivalenz von Medizin und Gesundheit, sind Gestalter und Gestalterinnen gefragt, die sich sowohl praktischer Problemstellungen, als auch neuer Möglichkeitsräume verantwortungsbewusst und mit hohem Engagement entwerferisch anzunehmen vermögen.

Dabei kommt dem Medical Design mit seinem zentralen Blick auf die Bedürfnisse und Bedingtheiten des Menschen in komplexen Organisations- und Prozessgefügen sowie im Spannungsfeld sich dynamisch verändernder Technologien eine beispielhafte Rolle für den Entwurf gesellschaftlichen Wandels zu, der weit über Problemstellungen der Medizin hinausweist.

Bei der Projektarbeit wird besonderer Wert auf die Entwicklung vernetzender Kompetenzen und prozessorientierter Arbeit gelegt. Es geht um die Erschließung neuer, ganzheitlicher Wertschöpfungsmodelle und qualitativer Beziehungen, die szenarisch, (...)

12.02.2014 ·

Industriedesign Medical Design (M.A.)

DIE GESTALTUNG DER ZUKUNFT BRAUCHT PROFESSIONALITÄT

Die Befähigung, Perspektiven unserer zukünftigen Lebenswelt und Wege zur Nachhaltigkeit aktiv gestalterisch und vor allem wirksam konkretisieren zu können, wird für Designer*innen immer wichtiger. Im Kontext der Transformationsprozesse können die gestalterischen Disziplinen eine große Stärke ausspielen und Entwürfe, Konzepte und Bilder konkretisieren, die sich als Referenzen für wünschenswerten technologischen, sozialen und kulturellen Wandel verstehen. Dafür ist ein hohes Maß an kritischer Haltung, Sensibilität und Genauigkeit erforderlich. Kurzum: eine professionelle Grundaufstellung, in der Konzeptstärke, Detaillierung und Substanz auf hohem Niveau zusammenspielen. Im Masterstudium Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule vermitteln wir Wege zu einem solchen Kompetenzprofil.

DESIGNING FUTURE PERSPECTIVES: KOMPETENZEN FÜR DAS DESIGN VISIONÄRER PROZESSE UND PRODUKTSYSTEME

Wir verstehen die thematische Grundierung des Medical Design als entwerferisches Handlungsprinzip jenseits der Begrenzungen der Medizintechnik und mit einem besonderen Interesse an der Realisierung nachhaltiger Lebensbedingungen im Sinne eines “One Health“ (Mensch, Umwelt, Tier). Sie erarbeiten sich hierfür ein erweitertes Verständnis vom Menschen und sozialer Konstellationen. Sie vertiefen sich im Rahmen der Projektarbeit umfassend in das Denken, Gestalten und Vermitteln von innovativen Prozessen, Systemen und Schnittstellen. Und: Immer auch in die Struktur, Details und die Qualität von Produkten unter Berücksichtigung der Anforderungen der Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung. Die Verbindung mit dem Masterstudiengang „Interface Design“ hat darüber hinaus eine Alleinstellung und ist aus unserer Sicht besonders richtungsweisend, da Produkte zunehmend als vielschichtige, vernetzte Informationsträger und Interaktionsvermittler zu verstehen sind.

DESIGN UND FORSCHUNG

Die Betreuung der Projektarbeit ist bei uns individuell und weitreichend. Studierende bewegen sich bei uns in einem ausgeprägt vernetzten Kontext innerhalb und außerhalb der Hochschule. In Kiel sind wir von herausragenden Forschungsaktivitäten umgeben, an denen wir teilhaben, z.B. an der vom BMBF (DATIpilot) ab April 2025 für vier Jahre geförderten REAKT Innovationscommunity oder im Exzellenzcluster “Precision Medicine in Chronic Inflammation“.
Mit den Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen Forschung und Design setzen wir uns kontinuierlich in variierenden, interdisziplinär angelegten Projektformaten auseinander.
Bei dem Forschungsprojekt „Nachhaltige Mobilitätstransformation“ wurden wir durch die EKSH über einen längeren Zeitraum gefördert.
Wir etablieren wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, wie jüngst im Bereich „Material und Nachhaltigkeit“.
Kooperationen und Austauschprogramme bestehen u.a. mit der TU Delft, der NCKU Tainan und der Kobe Design University.

NEU VERSTEHEN. MIT MUT GESTALTEN.

Wir bieten im Rahmen des Studiums einen profunden Zugang zu Wissen und Fragen der „Health and Life Sciences“. Andererseits arbeiten die Studierenden an vielen verwandten und zumeist eigenständig definierten Themen der zukünftigen menschlichen Lebenswelt und des gesellschaftlichen Wandels. Schwerpunkte sind hierbei Fragen der Umwelt und Nachhaltigkeit, des öffentlichen und privaten Raums, der Mobilität und Logistik, Fragen zukünftiger Menschenbilder und neuer Technologien. Wir sind sehr daran interessiert, etablierte Denkmuster kritisch zu hinterfragen und neue Wege zu beschreiten. Mut zu experimenteller Offenheit, Risikobereitschaft und Radikalität sind Anliegen, zu denen wir Sie als Gestalter und Gestalterin motivieren möchten. Der Mut lohnt sich: Arbeiten unserer Studierenden haben in den letzten Jahren nicht nur eine Vielzahl bedeutender nationaler und internationaler Preise und Auszeichnungen gewonnen. Unsere Absolvent*innen haben sich mittlerweile in unterschiedlichsten Kontexten auch sehr erfolgreich beruflich etablieren können.

FRAGEN?

Prof. Detlef Rhein
E-Mail: rhein@muthesius.de
Im Blog „Bewerben“ haben wir Modulpläne, Downloads und weitere Informationen
für Sie zusammengefasst.
Die Publikation „designing future perspectives“ (ISBN-13: 978-3-948359-40-9) ist als pdf abrufbar.