2 Auszeichnungen beim Bundespreis Ecodesign 2020

Gleich zwei Projekte, die im Masterstudiengang Medical Design entstanden
sind, wurden beim Bundespreis Ecodesign 2020 in der Kategorie „Nachwuchs“
ausgezeichnet.
Yue Zhao zählt mit ihrem Entwurf eines Papieschwangeschaftstests sogar zu
den Gewinner*innen, Simon Bruhns mit dem Projekt „CETUS-Ultra Sensitive Fishing“ zu den
Nominierten.
Beide Projekte zeigen die Relevanz nachhaltigen Denkens und Entwerfens im Kontext der Frage, wie gesunde Lebensgrundlagen ermöglicht werden können. In den letzten Jahren hat sich der Komplex der Nachhaltigkeit zu einer zentralen Fragestellung im Masterstudium entwickelt (...)

01.12.2020 ·

Health Hub in der Auswahl der Dubai Global Grad Show 2020

Felicitas Muschalla, Jadwiga Slezak und Peiqi Ma sind mit Ihrem Projekt bei der Dubai Global Grad Show von der Jury aus über 1600 Bewerbungen in die Top 100 Selection gewählt worden. „Health Hub“ nutzt künstliche Intelligenz, um die Effizienz der Ressourcenzuweisung in Unfall- und Notaufnahmen in Krankenhäusern zu verbessern. Überfüllte Wartebereiche, mangelnde Transparenz in Bezug auf Wartezeit und Behandlungsverfahren, mangelnde Konnektivität und schlechte Qualität der Wartebereiche setzen Patienten und medizinisches Personal häufig zusätzlich unter Druck. Durch die Gestaltung einer neuen Raumstruktur mit einer zentralisierten Organisation der Behandlungsgeräte und einem nahtlosen Netzwerk digitaler und analoger Informationen ermöglicht der Health Hub die Verteilung von Patienten auf eine Weise, die Wartezeiten minimiert und sicherstellt, dass das richtige Personal für den jeweiligen Notfall eingesetzt wird. (...)

25.11.2020 ·

Zwei Auszeichnungen beim Mia Seeger Preis 2020

Beim Mia Seeger Preis 2020 wurden, wie in 2019, gleich zwei Master-Studierende des Medical Design in einem außergewöhnlich großen Teilnehmerfeld ausgezeichnet. Die Jury vergab vier Hauptreise sowie vier Anerkennungen. Lara Laddey erhielt einen mit Euro 1000 dotierten Hauptpreis für das Projekt „Auvis“, ein digitales Stethoskop, das neben dem Abhorchen von Herz und Lunge auch die Diagnose von Arthrose in einem frühen Stadium ermöglicht. Die Auszeichnungen schreiben auch in diesem Jahr den bemerkenswerten, langjährigen Erfolg Studierender der Muthesius  Kunsthochschule beim Mia Seeger Preis fort. (...)

03.11.2020 ·

Auszeichnung beim James Dyson Award 2020

Yue Zhao, Studierende im M.A. Medical Design, ist bei dem diesjährigen James Dyson Award mit ihrem Projekt „Testen? Testen!“ als Nationale Zweitplatzierte ausgezeichnet worden (https://www.jamesdysonaward.org/de-de/2020-entries/).
„Testen? Testen!“ ist ein Antikörperselbsttest, der während der Pandemie als Massentest eingesetzt werden kann. Der Test wird von den jeweiligen Gesundheitsämtern organisiert und per Post verschickt. Der Test verwendet Mikronadeln und zieht mit Hilfe eines Vakuumdrucks eine kleine Menge Blut aus den Kapillargefäßen der Haut. Der Testprozess ist somit annähernd schmerzlos. Das zurückgesendete Testergebnis wird in den Gesundheitsämtern gescannt und ausgewertet, ohne die Verpackung öffnen
zu müssen. Das Projekt ist bei Prof. Detlef Rhein im Kontext von „next pandemic“ entstanden, bei dem auf Grundlage der Erfahrungen der Pandemie Möglichkeiten belastbarer und nachhaltiger Zukunftsperspektiven untersucht wurden. (...)

26.09.2020 ·

Pandemie als Chance: nextpandemic.de

Ein Ausnahmesemester liegt hinter uns.
Ob noch mehr folgen werden, steht noch aus.
Für alle war es eine sehr herausfordernde Erfahrung.
Ohne zynisch zu sein, können wir trotz der umfassenden negativen Folgen
anerkennen, dass die Pandemie auch ungemeine Chancen bietet.
Vieles steht nun auf dem Prüfstand und Alternativen können gedacht werden.

Wie können unsere Ressourcen sozial wirksam und nachhaltiger verteilt werden?
Wie werden unsere Infrastrukturen resilienter?
Was können wir besser machen, damit unsere Lebensgrundlagen uns nicht
krank machen?
Große Fragen, ohne Zweifel.
Der Zugriff auf das Große konkretisiert sich im richtigen und vernünftigen
Umgang mit den vermeintlich kleineren, konkreteren Fragen. (...)

15.07.2020 ·

Erfolg im Medical Design im Covid-19 Call

Die Global Grad Show aus Dubai lud 260 Universitäten auf der ganzen Welt ein, um Vorschläge zur Lösung der durch die COVID-19-Pandemie verursachten Sicherheitenprobleme zu erarbeiten. Aus allen 390 internationalen Einsendungen wurde eine Liste von 30 „selected works“ erstellt, in die auch ein Projekt aus dem Medical Design der Muthesius aufgenommen wurde.

Das Projekt „Clair“ stammt von Erik Mantz-Hansen und ist im Rahmen eines Semesterprojektes im WS 2019/2020 M.A. Medical Design unter der Betreuung von Prof. Rhein entstanden. Thema war die Zukunft der Strassenbahn in Kiel, die in Zeiten der Pandemie auch gleich ein grundsätzliches Problem löst. Erik Mantz-Hansen greift darin die Frage nach den Gefahren des öffentlichen Nahverkehrs als Gesundheitsrisiko auf und beantwortet sie gleichzeitig durch ein System aus riesigen Luftreinigern, (...)

12.06.2020 ·

Design (Studieren) in (und nach) der Pandemie

Im Moment der Krise schauen wir anders auf die Dinge.
Abstand hilft beim Versuch der Einordnung.
Zeit ist erforderlich, in vielerlei Hinsicht.

In der Pandemie global entgrenzt sind wir potenziell alle krank.
Das Infektionsschutzgesetz stellt sich vor eine Vielzahl von Grundrechten.
Die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Folgen sind immens.
Die grauen Bereiche der Gesellschaft sind hell ausgeleuchtet, die (weg)gedachten Selbstverständlichkeiten am Rande stehen unvermittelt in der Mitte der Bühne. Es liegt eine Unmenge an Fragen vor uns: Sind die bisherigen Ressourcenverteilungen sozial und nachhaltig?

Die Frage, was Design leisten kann oder nicht, ist eine Frage danach, was wir als Teil einer freiheitlichen, aufgeklärten Zivil-Gesellschaft leisten wollen (und vielleicht sogar müssen). (...)

08.04.2020 ·

Zwei Projekte des Medical Design gewinnen den Lucky Strike Junior Designer Award 2019

Zwei Projekte des Medical Design gewinnen den Lucky Strike Junior Designer Award 2019.

Im Wettbewerb des Lucky Strike Junior Designer Award 2019 gelangten gleich zwei Industriedesign-Projekte der Muthesius Kunsthochschule, Kiel, unter die besten sechs jungen Designkonzepte.

Ausgezeichnet in der Kategorie „Produktion & Prozess“ wurde Chang Yang Yan für „ZE HE“ (泽禾), einem Messgerät zur Wasserregulierung für chinesische Kleinreisbauern. Es bietet den Bauern nach Analysen von Bodenfeuchtigkeit, Wasserstand und anderen Faktoren eine Bewässerungsstrategie an, wichtig für die Einsparung von Wasserressourcen und die Kontrolle der Methanemissionen. „Designproblem erkannt und gelöst“, urteilte die Jury.

In der Kategorie „Produktion & Prozess“ ging der Designer Award 2019 an Tobias Gehrke für CAPTin_KIEL (Clean Autonomous Public Transport). (...)

30.11.2019 ·

German Design Award Newcomer Finalist 2020 für Janina Hünerberg

Muthesius-Absolventin Janina Hünerberg ist eine von fünf Newcomer-Finalisten im German Design Award 2020. Die Jury des German Design Award 2020 hat die Finalisten für die Auszeichnung »Newcomer« ausgewählt. Von den nominierten NachwuchsdesignerInnen deutscher Gestaltungshochschulen hat es die Master-Absolventin Janina Hünerberg unter die besten fünf geschafft. Dies ist bereits die dritte Nominierung in Folge für Studierende des Industriedesigns der Muthesius Kunsthochschule. Hünerberg erlangte 2019 den Master-Abschluss in Medical Design. Ihre Arbeiten bewegen sich thematisch in den Bereichen Gesundheit, öffentlicher Raum und Wohn- und Tischkultur. Bereits während des Studiums erhielt Janina Hünerberg mehrere renommierte Auszeichnungen, darunter auch eine Anerkennung beim Bayrischen Staatspreis für Nachwuchsdesigner sowie beim Mia Seeger Preis für ein Messgerät zur Vor-Ort-Diagnostik von Mastitis bei Milchkühen. (...)

05.11.2019 ·

Erneuter Erfolg beim Mia Seeger Preis 2019

Beim Mia Seeger Preis 2019, der maßgeblich die gesellschaftliche Verantwortung in den Vordergrund stellt, wurden gleich zwei Master-Studierende des Medical Design ausgezeichnet. Aus 52 Einreichungen von 23 Hochschulen vergab die Jury zwei Hauptreise sowie vier Anerkennungen. David Rieche erhielt einen der beiden mit jeweils 3000 Euro dotierten Hauptpreise für das Projekt „Dolosal“, ein nicht-invasives Tool für Menschen mit Borderline-Störung. Merle-Christin Leuschner wurde eine Anerkennungen zugesprochen für ihr Projekt „Food Safety Station: Lebensmittel-Prüf- und Verkaufssystem“. Die Auszeichnungen schreiben den bemerkenswerten, langjährigen Erfolg Studierender der Muthesius Kunsthochschule beim Mia Seeger Preis fort.

Mehr Infos unter: www.mia-seeger.de

  (...)

05.11.2019 ·

Industriedesign Medical Design (M.A.)

Industriedesign Medical Design(M.A.) = Design to Change

Innovationen für die Zukunft brauchen Professionalität

Die Befähigung, Perspektiven unserer zukünftigen Lebenswelt und Wandlungsprozesse aktiv gestalterisch und vor allem wirksam konkretisieren zu können, wird für Designer immer wichtiger. Dafür ist ein hohes Maß an kritischer Haltung, Sensibilität und Detailgenauigkeit erforderlich. Kurzum: eine professionelle Grundaufstellung, in der Konzeptstärke, Detaillierung und Substanz auf hohem Niveau zusammenspielen. Im Masterstudium Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule vermitteln wir Wege zu einem solchen Kompetenzprofil.

Kompetenzen für das Design visionärer Prozesse und Produktsysteme

Wir verstehen die thematische Grundierung des Medical Design dabei nicht primär als Inhalt, auf keinen Fall nur als “Medizintechnik“,
sondern vielmehr als umfassendes entwerferisches Handlungsprinzip, mit dem Sie in vielen anderen Gestaltungsbereichen innovierend tätig werden können. Sie erarbeiten sich ein erweitertes Verständnis vom Menschen und sozialer Konstellationen. Sie vertiefen sich im Rahmen der Projektarbeit umfassend in das Denken, Gestalten und Vermitteln von Prozessen, Systemen und Schnittstellen. Und: Dabei immer auch in die Struktur, Details und die Qualität von Produkten. Die Verbindung mit dem Masterstudiengang “Interface Design“ hat darüber hinaus eine Alleinstellung und ist aus  unserer Sicht besonders richtungsweisend, da Produkte zunehmend als vielschichtige Informationsträger und Interaktionsvermittler zu verstehen sind.

Die Betreuung der Projektarbeit ist bei uns individuell und weitreichend.
Das begleitende Fächerangebot verbindet ein breites Spektrum an Wissen und Techniken, die für eine Intensivierung Ihrer Reflexions- und Gestaltungsprozesse relevant sind. Sie bewegen sich bei uns zudem in einem ausgeprägt vernetzten Kontext innerhalb und außerhalb der Hochschule. In Kiel sind wir von herausragenden Forschungsaktivitäten umgeben, an denen wir teilhaben, z.B. im Exzellenzcluster “Inflammation at Interfaces“. Mit den Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen Forschung und Design setzen wir uns kontinuierlich in variierenden, interdisziplinär angelegten Projektformaten auseinander.

Neu verstehen. Mit Mut gestalten.

Wir bieten im Rahmen des Studiums einen profunden Zugang zu Wissen und Fragen der “Health and Life Sciences“. Andererseits arbeiten die Studierenden
an vielen verwandten und zumeist eigenständig definierten Themen der zukünftigen menschlichen Lebenswelt und des gesellschaftlichen Wandels. Schwerpunkte sind hierbei Fragen der Umwelt und Nachhaltigkeit, des öffentlichen und privaten Raums, der Mobilität und Logistik, Fragen zukünftiger Menschenbilder und neuer Technologien.

Wir sind sehr daran interessiert, etablierte Denkmuster kritisch zu hinterfragen und neue Wege zu beschreiten. Mut zu experimenteller Offenheit, Risikobereitschaft und Radikalität sind Anliegen, zu denen wir Sie als Gestalter motivieren möchten. Der Mut lohnt sich:
Arbeiten der Studierenden, oftmals Produktkonzepte und Anwendungsszenarien mit völlig neuer Referenz, haben in den letzten Jahren eine Vielzahl bedeutender nationaler und internationaler Preise und Auszeichnungen gewonnen (s. Rubrik „Arbeiten“ und „Aktuell“).

Die Attraktivität der Ansprüche des Master-Studiums an der Muthesius Kunsthochschule bestätigt sich durch jüngste Forschungskooperationen mit den Unternehmen Miele, Hill-Rom und Siemens, durch die Kooperation und das Austauschprogramm mit dem Masterprogramm „Medisign“ der TU Delft sowie die Teilnahme an dem auf zwei Jahre angelegten EU-Forschungsprojekt “Healthy Ageing Network of Competence (HANC)  in Southern Denmark – Northern Schleswig-Holstein“ (Projektdauer 2013-2014).

FRAGEN?

Prof. Detlef Rhein
T 0431 / 5198 – 430, E rhein@muthesius.de

Im Blog „Bewerben“ haben wir darüber hinaus Modulpläne, Downloads und weitere Informationen für Sie zusammengefasst.

Der Master-Studiengang Medical Design ist Kooperationspartner des Medical Design Blog (www.medicaldesignblog.com).
Der MedicalDesignBlog berichtet regelmäßig über Produktentwicklungen und -konzepte in der Labor-und Medizintechnik.