Wir gratulieren: Bashar Zapen gewinnt weiteren Preis

Bashar Zapen hat mit seinem im WiSe 2020/2021 entwickelten Projekt „Veloroute H20“ nach einer Auszeichnung bei dem Wettbewerb „shifting shores“ nun den 1. Preis bei der “Mobility Design Competition IAA 2021″ in der Kategorie „Mobility in the City of the future“ gewonnen. Das Projekt ist im Zusammenhang mit der EKSH Förderung „Nachhaltige Mobilitätstransformation“ unter der Leitung von Prof. Detlef Rhein entstanden. (...)

10.09.2021 ·

Projekt- und Forschungsförderung durch die EKSH: Nachhaltige Mobilitätstransformation

Mit dem Jahr 2021 startet ein außergewöhnliches Projektvorhaben.
Die EKSH (Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig Holstein GmbH) fördert für die nächsten 1,5 Jahre unter der Leitung von Prof. Detlef Rhein den Aufbau eines neuen Forschungsschwerpunktes im M.A. Medical Design. Dem Leitsatz des Masterprogramms folgend „An den Herausforderungen gesunder Lebensgrundlagen gestalterisch arbeiten“ werden Perspektiven einer „Nachhaltigen Mobilitätstransformation“ in Angriff genommen.
Wie kann die Verkehrswende mit den spezifischen Voraussetzungen von Schleswig Holstein und insbesondere in Kiel und Umland gelingen, was muß dafür grundsätzlich (neu) verstanden werden und was können die gestalterischen Disziplinen dazu beitragen? Wie kann ein neues Bewusstsein für die Relevanz der gemeinschaftlichen Güter Luft und öffentlicher Raum entstehen? Welche Potentiale für neue Qualitäten sind möglich oder sogar erforderlich, (...)

27.01.2021 ·

2 Auszeichnungen beim Bundespreis Ecodesign 2020

Gleich zwei Projekte, die im Masterstudiengang Medical Design entstanden
sind, wurden beim Bundespreis Ecodesign 2020 in der Kategorie „Nachwuchs“
ausgezeichnet.
Yue Zhao zählt mit ihrem Entwurf eines Papieschwangeschaftstests sogar zu
den Gewinner*innen, Simon Bruhns mit dem Projekt „CETUS-Ultra Sensitive Fishing“ zu den
Nominierten.
Beide Projekte zeigen die Relevanz nachhaltigen Denkens und Entwerfens im Kontext der Frage, wie gesunde Lebensgrundlagen ermöglicht werden können. In den letzten Jahren hat sich der Komplex der Nachhaltigkeit zu einer zentralen Fragestellung im Masterstudium entwickelt (...)

01.12.2020 ·

Health Hub in der Auswahl der Dubai Global Grad Show 2020

Felicitas Muschalla, Jadwiga Slezak und Peiqi Ma sind mit Ihrem Projekt bei der Dubai Global Grad Show von der Jury aus über 1600 Bewerbungen in die Top 100 Selection gewählt worden. „Health Hub“ nutzt künstliche Intelligenz, um die Effizienz der Ressourcenzuweisung in Unfall- und Notaufnahmen in Krankenhäusern zu verbessern. Überfüllte Wartebereiche, mangelnde Transparenz in Bezug auf Wartezeit und Behandlungsverfahren, mangelnde Konnektivität und schlechte Qualität der Wartebereiche setzen Patienten und medizinisches Personal häufig zusätzlich unter Druck. Durch die Gestaltung einer neuen Raumstruktur mit einer zentralisierten Organisation der Behandlungsgeräte und einem nahtlosen Netzwerk digitaler und analoger Informationen ermöglicht der Health Hub die Verteilung von Patienten auf eine Weise, die Wartezeiten minimiert und sicherstellt, dass das richtige Personal für den jeweiligen Notfall eingesetzt wird. (...)

25.11.2020 ·

Zwei Auszeichnungen beim Mia Seeger Preis 2020

Beim Mia Seeger Preis 2020 wurden, wie in 2019, gleich zwei Master-Studierende des Medical Design in einem außergewöhnlich großen Teilnehmerfeld ausgezeichnet. Die Jury vergab vier Hauptreise sowie vier Anerkennungen. Lara Laddey erhielt einen mit Euro 1000 dotierten Hauptpreis für das Projekt „Auvis“, ein digitales Stethoskop, das neben dem Abhorchen von Herz und Lunge auch die Diagnose von Arthrose in einem frühen Stadium ermöglicht. Die Auszeichnungen schreiben auch in diesem Jahr den bemerkenswerten, langjährigen Erfolg Studierender der Muthesius  Kunsthochschule beim Mia Seeger Preis fort. (...)

03.11.2020 ·

Auszeichnung beim James Dyson Award 2020

Yue Zhao, Studierende im M.A. Medical Design, ist bei dem diesjährigen James Dyson Award mit ihrem Projekt „Testen? Testen!“ als Nationale Zweitplatzierte ausgezeichnet worden (https://www.jamesdysonaward.org/de-de/2020-entries/).
„Testen? Testen!“ ist ein Antikörperselbsttest, der während der Pandemie als Massentest eingesetzt werden kann. Der Test wird von den jeweiligen Gesundheitsämtern organisiert und per Post verschickt. Der Test verwendet Mikronadeln und zieht mit Hilfe eines Vakuumdrucks eine kleine Menge Blut aus den Kapillargefäßen der Haut. Der Testprozess ist somit annähernd schmerzlos. Das zurückgesendete Testergebnis wird in den Gesundheitsämtern gescannt und ausgewertet, ohne die Verpackung öffnen
zu müssen. Das Projekt ist bei Prof. Detlef Rhein im Kontext von „next pandemic“ entstanden, bei dem auf Grundlage der Erfahrungen der Pandemie Möglichkeiten belastbarer und nachhaltiger Zukunftsperspektiven untersucht wurden. (...)

26.09.2020 ·

Pandemie als Chance: nextpandemic.de

Ein Ausnahmesemester liegt hinter uns.
Ob noch mehr folgen werden, steht noch aus.
Für alle war es eine sehr herausfordernde Erfahrung.
Ohne zynisch zu sein, können wir trotz der umfassenden negativen Folgen
anerkennen, dass die Pandemie auch ungemeine Chancen bietet.
Vieles steht nun auf dem Prüfstand und Alternativen können gedacht werden.

Wie können unsere Ressourcen sozial wirksam und nachhaltiger verteilt werden?
Wie werden unsere Infrastrukturen resilienter?
Was können wir besser machen, damit unsere Lebensgrundlagen uns nicht
krank machen?
Große Fragen, ohne Zweifel.
Der Zugriff auf das Große konkretisiert sich im richtigen und vernünftigen
Umgang mit den vermeintlich kleineren, konkreteren Fragen. (...)

15.07.2020 ·

Erfolg im Medical Design im Covid-19 Call

Die Global Grad Show aus Dubai lud 260 Universitäten auf der ganzen Welt ein, um Vorschläge zur Lösung der durch die COVID-19-Pandemie verursachten Sicherheitenprobleme zu erarbeiten. Aus allen 390 internationalen Einsendungen wurde eine Liste von 30 „selected works“ erstellt, in die auch ein Projekt aus dem Medical Design der Muthesius aufgenommen wurde.

Das Projekt „Clair“ stammt von Erik Mantz-Hansen und ist im Rahmen eines Semesterprojektes im WS 2019/2020 M.A. Medical Design unter der Betreuung von Prof. Rhein entstanden. Thema war die Zukunft der Strassenbahn in Kiel, die in Zeiten der Pandemie auch gleich ein grundsätzliches Problem löst. Erik Mantz-Hansen greift darin die Frage nach den Gefahren des öffentlichen Nahverkehrs als Gesundheitsrisiko auf und beantwortet sie gleichzeitig durch ein System aus riesigen Luftreinigern, (...)

12.06.2020 ·

Design (Studieren) in (und nach) der Pandemie

Im Moment der Krise schauen wir anders auf die Dinge.
Abstand hilft beim Versuch der Einordnung.
Zeit ist erforderlich, in vielerlei Hinsicht.

In der Pandemie global entgrenzt sind wir potenziell alle krank.
Das Infektionsschutzgesetz stellt sich vor eine Vielzahl von Grundrechten.
Die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Folgen sind immens.
Die grauen Bereiche der Gesellschaft sind hell ausgeleuchtet, die (weg)gedachten Selbstverständlichkeiten am Rande stehen unvermittelt in der Mitte der Bühne. Es liegt eine Unmenge an Fragen vor uns: Sind die bisherigen Ressourcenverteilungen sozial und nachhaltig?

Die Frage, was Design leisten kann oder nicht, ist eine Frage danach, was wir als Teil einer freiheitlichen, aufgeklärten Zivil-Gesellschaft leisten wollen (und vielleicht sogar müssen). (...)

08.04.2020 ·

Zwei Projekte des Medical Design gewinnen den Lucky Strike Junior Designer Award 2019

Zwei Projekte des Medical Design gewinnen den Lucky Strike Junior Designer Award 2019.

Im Wettbewerb des Lucky Strike Junior Designer Award 2019 gelangten gleich zwei Industriedesign-Projekte der Muthesius Kunsthochschule, Kiel, unter die besten sechs jungen Designkonzepte.

Ausgezeichnet in der Kategorie „Produktion & Prozess“ wurde Chang Yang Yan für „ZE HE“ (泽禾), einem Messgerät zur Wasserregulierung für chinesische Kleinreisbauern. Es bietet den Bauern nach Analysen von Bodenfeuchtigkeit, Wasserstand und anderen Faktoren eine Bewässerungsstrategie an, wichtig für die Einsparung von Wasserressourcen und die Kontrolle der Methanemissionen. „Designproblem erkannt und gelöst“, urteilte die Jury.

In der Kategorie „Produktion & Prozess“ ging der Designer Award 2019 an Tobias Gehrke für CAPTin_KIEL (Clean Autonomous Public Transport). (...)

30.11.2019 ·

Industriedesign Medical Design (M.A.)

DIE GESTALTUNG DER ZUKUNFT BRAUCHT PROFESSIONALITÄT

Die Befähigung, Perspektiven unserer zukünftigen Lebenswelt und Wege zur Nachhaltigkeit aktiv gestalterisch und vor allem wirksam konkretisieren zu können, wird für Designer*innen immer wichtiger. Im Kontext der Transformationsprozesse können die gestalterischen Disziplinen eine große Stärke ausspielen und Entwürfe, Konzepte und Bilder konkretisieren, die sich als Referenzen für wünschenswerten technologischen, sozialen und kulturellen Wandel verstehen. Dafür ist ein hohes Maß an kritischer Haltung, Sensibilität und Genauigkeit erforderlich. Kurzum: eine professionelle Grundaufstellung, in der Konzeptstärke, Detaillierung und Substanz auf hohem Niveau zusammenspielen. Im Masterstudium Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule vermitteln wir Wege zu einem solchen Kompetenzprofil.

DESIGNING FUTURE PERSPECTIVES: KOMPETENZEN FÜR DAS DESIGN VISIONÄRER PROZESSE UND PRODUKTSYSTEME

Wir verstehen die thematische Grundierung des Medical Design als entwerferisches Handlungsprinzip jenseits der Begrenzungen der Medizintechnik und mit einem besonderen Interesse an der Realisierung nachhaltiger Lebensbedingungen im Sinne eines “One Health“ (Mensch, Umwelt, Tier). Sie erarbeiten sich hierfür ein erweitertes Verständnis vom Menschen und sozialer Konstellationen. Sie vertiefen sich im Rahmen der Projektarbeit umfassend in das Denken, Gestalten und Vermitteln von innovativen Prozessen, Systemen und Schnittstellen. Und: Immer auch in die Struktur, Details und die Qualität von Produkten unter Berücksichtigung der Anforderungen der Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung. Die Verbindung mit dem Masterstudiengang „Interface Design“ hat darüber hinaus eine Alleinstellung und ist aus unserer Sicht besonders richtungsweisend, da Produkte zunehmend als vielschichtige, vernetzte Informationsträger und Interaktionsvermittler zu verstehen sind.

DESIGN UND FORSCHUNG

Die Betreuung der Projektarbeit ist bei uns individuell und weitreichend. Studierende bewegen sich bei uns in einem ausgeprägt vernetzten Kontext innerhalb und außerhalb der Hochschule. In Kiel sind wir von herausragenden Forschungsaktivitäten umgeben, an denen wir teilhaben, z.B. an der vom BMBF (DATIpilot) ab April 2025 für vier Jahre geförderten REAKT Innovationscommunity oder im Exzellenzcluster “Precision Medicine in Chronic Inflammation“.
Mit den Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen Forschung und Design setzen wir uns kontinuierlich in variierenden, interdisziplinär angelegten Projektformaten auseinander.
Bei dem Forschungsprojekt „Nachhaltige Mobilitätstransformation“ wurden wir durch die EKSH über einen längeren Zeitraum gefördert.
Wir etablieren wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, wie jüngst im Bereich „Material und Nachhaltigkeit“.
Kooperationen und Austauschprogramme bestehen u.a. mit der TU Delft, der NCKU Tainan und der Kobe Design University.

NEU VERSTEHEN. MIT MUT GESTALTEN.

Wir bieten im Rahmen des Studiums einen profunden Zugang zu Wissen und Fragen der „Health and Life Sciences“. Andererseits arbeiten die Studierenden an vielen verwandten und zumeist eigenständig definierten Themen der zukünftigen menschlichen Lebenswelt und des gesellschaftlichen Wandels. Schwerpunkte sind hierbei Fragen der Umwelt und Nachhaltigkeit, des öffentlichen und privaten Raums, der Mobilität und Logistik, Fragen zukünftiger Menschenbilder und neuer Technologien. Wir sind sehr daran interessiert, etablierte Denkmuster kritisch zu hinterfragen und neue Wege zu beschreiten. Mut zu experimenteller Offenheit, Risikobereitschaft und Radikalität sind Anliegen, zu denen wir Sie als Gestalter und Gestalterin motivieren möchten. Der Mut lohnt sich: Arbeiten unserer Studierenden haben in den letzten Jahren nicht nur eine Vielzahl bedeutender nationaler und internationaler Preise und Auszeichnungen gewonnen. Unsere Absolvent*innen haben sich mittlerweile in unterschiedlichsten Kontexten auch sehr erfolgreich beruflich etablieren können.

FRAGEN?

Prof. Detlef Rhein
E-Mail: rhein@muthesius.de
Im Blog „Bewerben“ haben wir Modulpläne, Downloads und weitere Informationen
für Sie zusammengefasst.
Die Publikation „designing future perspectives“ (ISBN-13: 978-3-948359-40-9) ist als pdf abrufbar.