Projekt „CEVEC“ beim iF Design Talent Award 2017 ausgezeichnet

Mit dem Projekt „CEVEC“ ist der Medical Design Masterabsolvent Gabriel Müller beim diesjährigen iF Design Talent Award ausgezeichnet worden. „CEVEC“ ist ein Produktsystem, das die schnelle und sichere Anlage eines zentralen Venenkatheters in Notfallsituationen ermöglicht.  Das System erlaubt es, Handlungsschritte nacheinander abzuschließen und mit wesentlich weniger Instrumenten als bei herkömmlichen Methoden durchzuführen. So werden Arbeitsschritte reduziert und damit (über-) lebensnotwendige Zeit gewonnen. Das System besteht aus drei Teilen, die die behandelnde Person durch die Katheterisierung leiten.

Das Projekt wurde betreut von Prof. Detlef Rhein und Burkhard Peters

Designing for change (...)

 

20.09.2017 ·

Neue Info-Broschüre

Im Rahmen der Jahresausstellung Einblick/Ausblick 2017 wurde die neue Info-Broschüre des Master-Studienganges Medical Design präsentiert, die in Zusammenarbeit mit dem Projektbüro der Muthesius Kunsthochschule entstanden ist. Die Broschüre gibt Einblick in Arbeiten der letzten Jahre, Ziele des Studiums, Lehrangebote und den Campus. Erhältlich ist sie für Studieninteressenten u.a. in der Pressestelle der Muthesius Kunsthochschule. (...)

26.07.2017 ·

Fahrradkonzept „urbility“ beim iF Design Talent Award 2017 ausgezeichnet

Fahrradkonzept „urbility“ beim iF Design Talent Award 2017 ausgezeichnet

Mit einem neuen Fahrrad- und Mobilitätskonzept für ältere Menschen ist der Medical Design Masterabsolvent Danny Stoermer beim diesjährigen iF Design Talent Award ausgezeichnet worden. „urbility“ findet völlig neue Lösungen für die Verkehrssicherheit, indem es Stabilität, Orientierung und Sichtbarkeit in den Mittelpunkt stellt, ohne stigmatisierend zu wirken.

Das Projekt ist ein Ergebnis des Beitrags des Master-Studiengangs Industriedesign der Muthesius Kunsthochschule im Rahmen des EU-Forschungsprojektes “Healthy Ageing Network of Competence (HANC) in Southern Denmark – Northern Schleswig-Holstein“. Das Projekt wurde betreut von Prof. Detlef Rhein, Prof. Frank Jacob, Elliot Silva (wiss. Mit.) und Jutta Hansen (wiss. Mit.). (...)

19.05.2017 ·

Interdisziplinäre Exkursion nach Japan (24.04. – 05.05.)

Im Rahmen der interdisziplinären Projektarbeit „Shifting Boundaries: Body, Space and Information“ ist eine Gruppe von zwölf Studierenden des Industriedesign und der Raumstrategien für zwölf Tage nach Japan gereist. Die Exkursion führte nach Kyoto, Kanazawa und Tokio. Neben intensiver Forschung vor Ort wurden auch die Chiba University und die Keio University besucht und Perspektiven einer Zusammenarbeit erörtert. Betreut wurde die Exkursion von Prof. Christian Teckert, Prof. Manfred Schulz und Prof. Detlef Rhein. (...)

16.05.2017 ·

„Glaucus“ gewinnt den Bayerischen Staatspreis für Nachwuchsdesigner 2016

Die Medical Design Masterabsolventin Andrea Meyer hat mit Ihrem Thesisprojekt „Glaucus“ den Bayerischen Staatspreis 2016 gewonnen. „Glaucus“ ist ein mit Sonar- und Sensortechnologie ausgestattetes, autonomes Fischernetz. Im Wasser des Fanggebiets sucht es selbstständig nach Fisch, kesselt die Schwärme mit Luftblasen ein, zählt und ermittelt Fischsorten und Größe. Das Projekt erhielt bereits beim James Dyson Award 2016 eine nationale Auszeichnung.

Außerdem wurde dem Projekt „mamelle“ der Medical Design Masterstudierenden Janina Hünerberg eine Anerkennung zugesprochen. „mamelle“ ist ein neuartiges veterinärdiagnostisches Gerät zur vor Ort Diagnostik von Euterentzündungen bei Milchkühen.

Beide Projekte wurden von Prof. Detlef Rhein betreut. (...)

07.03.2017 ·

Zwei Studierende des Medical Design mit dem nationalen James Dyson Award ausgezeichnet

Beim diesjährigen James Dyson Award sind Janina Hünerberg und Andrea Meyer nationale Auszeichnungen zugesprochen worden. Die Jury aus renommierten Designexperten erkannte den 1. Preis Janina Hünerberg (23 ) für „mamelle“, einem Messgerät zur Diagnostik von Mastitis bei Milchkühen zu. Das neuartige veterinärdiagnostische Gerät erlaubt die schnelle Diagnostik von Euterentzündungen vor Ort.

 

Der 5. Platz wurde der angehenden Industriedesignerin Andrea Meyer für „Glaucus“ zugesprochen. Glaucus ist ein mit Sonar- und Sensortechnologie ausgestattetes, autonomes Fischernetz. Im Wasser des Fanggebiets sucht es selbstständig nach Fisch, kesselt die Schwärme mit Luftblasen ein, zählt und ermittelt Fischsorten und Größe.

Betreut wurden beide Projekte von Prof. Detlef Rhein (Industriedesign/ Medical Design). (...)

22.09.2016 ·

iF Student Award/HansGrohe Design Prize 2016

iF Student Award/HansGrohe Design Prize 2016

für „Mono Shower Unit“ von Philipp Emmert

Philipp Emmert hat für seinen Entwurf eines sensorgesteuerten Dusch-Interfaces den iF Student Award /HansGrohe Design Prize 2016 erhalten. Der Entwurf ist im Rahmen des  B.A. 4. Semesterprojektes „future of personal care“ unter Betreuung von Prof. Detlef Rhein entstanden. Der Preis wurde am Freitag, den 17.06 im iF Exhibition Center in Hamburg verliehen. (...)

27.06.2016 ·

Muthesiuspreis 2016 für „mamelle“ von Janina Hünerberg

Janina Hünerberg, Master-Studierende im Medical Design, hat für ihr Bachelorthesis-Projekt „mamelle“, Diagnostik von Mastitis bei Milchkühen, den Muthesiuspreises 2016 erhalten. „mamelle“ ist ein Messgerät zur sofortigen vor Ort Diagnostik von Euterentzündungen bei Milchkühen. Es vereint die Probenentnahme, die Messung und die Anzeige der Ergebnisse in einem handheld-Produkt.
(Betreuung: Prof. Detlef Rhein). (...)

27.06.2016 ·

„Nexbus“ von Axel Schauerte gewinnt den Lucky Strike Junior Designer Award 2015

Axel Schauerte, Masterabsolvent des Medical Designs, hat mit seinem Thesis-Projekt “Nexbus“ den Lucky Strike Junior Designer Award 2015 in der Kategorie Produkt & Industrie gewonnen. Die Preisverleihung fand am 10.12.2015 im Stilwerk in Hamburg statt. „Nexbus“ ist ein Bus-Konzept für den öffentlichen Nahverkehr in bevölkerungsarmen Gebieten, bei dem Personen- und Paket-Transport kombiniert werden. Mit dem Entwurf wird ein geschichtlich verloren gegangener Bustyp mit den Fragestellungen und technischen Möglichkeiten unserer Zeit neu gedacht. (...)

02.01.2016 ·

Workshop mit VW Design

Im Wintersemester 2015/2016 nahmen fünfzehn Master-Studierende des Industriedesigns (Interface- und Medical-Design) vom 02.11. bis zum 06.11. an einem Workshop teil, der von den beiden VW-Designern Dirk Halbauer und Alex Gebel organisiert und intensiv begleitet wurde. Der Workshop fand an der Muthesius-Kunsthochschule statt und hatte als Thema „from 2D form to 3D shape“. Die einwöchige Arbeit endetet mit einer eindrucksvollen Präsentation am 06.11. im Kesselhaus. (...)

13.11.2015 ·

Industriedesign Medical Design (M.A.)

In welcher Zukunft wollen wir leben?
An den Herausforderungen gesunder Lebensgrundlagen gestalterisch arbeiten.

Stellt man die Frage nach den Voraussetzungen für gesundes Leben, dann wird offensichtlich, dass nicht nur individuelle Faktoren wie Lebensführung oder Veranlagungen von Bedeutung sind,
sondern eine Vielzahl externer Faktoren eine ebenso wichtige Rolle spielen.

Fragen der Umwelt und Biodiversität, der industriellen Produktion und der Energieerzeugung, Formen der Arbeit, das Bildungswesen, die Ausprägungen des Konsums und der Mobilität, unsere Freizeitaktivitäten, die Produktion der Nahrungsmittel, die Strukturen der Stadträume und der Gesundheitsversorgung, um nur einige Aspekte zu nennen, wirken allesamt auf unsere Lebensqualität und unsere Gesundheit ein. Im Klimawandel, aber auch in der Pandemie, sind alle diese Bereiche in großen Komplexen gebündelt.

Designing for change.

Die Grenzen des ökonomischen Wachstums und die zunehmend negativen Auswirkungen sind hinreichend bekannt. Der Handlungsdruck, alternative Formen nicht nur zu denken, sondern zu konkretisieren, nimmt zu.
Im Masterstudium Medical Design möchten wir an diesen Alternativen arbeiten, wir sehen das Design in einer gesellschaftlichen Verantwortung und verstehen Prozesse der Transformation als Blickwechsel von den privaten zu den gemeinschaftlichen Interessen.
Medical Design bedeutet folgerichtig nicht die Fokussierung auf einen engen inhaltlichen Rahmen z.B. der Medizintechnik, sondern ein offenes entwerferisches Handlungsprinzip für die Erzeugung nachhaltiger Veränderungen und gesunder Lebensgrundlagen.

Dazu braucht es einerseits eine umfassende, individuelle Professionalisierung, mit den Herausforderungen wachsen die Anforderungen. Substanz, experimentelle Offenheit und interdisziplinäre Orientierung bilden den Rahmen der Projektarbeit.
Wir fördern und fordern kritische Haltungen, Sensibilität, Sorgfalt und Detailgenauigkeit.
Die Befähigung zur Entwicklung nachhaltiger Innovationen und zur Erzeugung herausragender Vermittlungswelten sind für uns zentrale Momente disziplinärer Stärke.
Die enge Kooperation mit dem Masterstudiengang Interface Design trägt unser Verständnis einer produktiven und werteorientierten Auseinandersetzung mit digitalen Zukünften und respektvoller Interaktionen.

Die Betreuung der Projektarbeit ist bei uns individuell und weitreichend.
Wir bieten im Rahmen des Studiums einen profunden Zugang zu Wissen und Fragen der “Health and Life Sciences“. Das begleitende Fächerangebot verbindet zudem ein breites Spektrum an Wissen und Techniken, die für eine Intensivierung der Reflexions- und Gestaltungsprozesse relevant sind.

Neu Verstehen. Mit Mut gestalten.

Uns interessiert nicht die Bestätigung des Etablierten, wir suchen nach neuen Verstehensweisen und attraktiven Angeboten.
Die vor uns liegenden Fragen fordern das Verstehen von Prozessen, Schnittstellen und Systemzusammenhängen, kurzum, die Bewältigung von Komplexität.
Aber eben auch: Den Mut, radikale Denk- und Gestaltungsvorschläge zu entwickeln.
Kompetenzprofile mit diesen Ausprägungen eröffnen Gestalter*innen in einer Vielzahl zukunftsorientierter Tätigkeitsfelder substantielle Chancen.

In den letzten Jahren hat sich das Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule zu einem international sichtbaren und ausgesprochen erfolgreichen Aktionsort entwickelt, die Vielzahl der Preise und Auszeichnungen sowie Ausstellungsbeteiligungen zeigen dies eindrücklich. In Kiel sind wir von herausragenden Forschungsaktivitäten umgeben, an denen wir teilhaben, z.B. im  Exzellenzcluster “Inflammation at Interfaces“.
Wir werden bei dem eigenen, aktuellen Forschungsprojekt „Nachhaltige Mobilitätstransformation“ durch die EKSH über einen längeren Zeitraum gefördert und etablieren wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, wie jüngst im Bereich „Material und Nachhaltigkeit“.
Kooperationen und Austauschprogramme bestehen u.a. mit der TU Delft, der NCKU Tainan und der Kobe Design University.
In diesem hoch innovativen und inspirierenden Umfeld arbeiten wir mit Nachdruck an Zukunftsbildern einer rücksichtsvollen und aufgeklärten Gesellschaft.

FRAGEN?
Prof. Detlef Rhein
rhein@muthesius.de
Im Blog „Bewerben“ haben wir Modulpläne, Downloads und weitere Informationen für Sie zusammengefasst.
Die Publikation „Designing for change“ (ISBN-13: 978-3943763638) ist als pdf abrufbar .