Allgemein

Auszeichnung beim James Dyson Award 2020

Yue Zhao, Studierende im M.A. Medical Design, ist bei dem diesjährigen James Dyson Award mit ihrem Projekt „Testen? Testen!“ als Nationale Zweitplatzierte ausgezeichnet worden (https://www.jamesdysonaward.org/de-de/2020-entries/).
„Testen? Testen!“ ist ein Antikörperselbsttest, der während der Pandemie als Massentest eingesetzt werden kann. Der Test wird von den jeweiligen Gesundheitsämtern organisiert und per Post verschickt. Der Test verwendet Mikronadeln und zieht mit Hilfe eines Vakuumdrucks eine kleine Menge Blut aus den Kapillargefäßen der Haut. Der Testprozess ist somit annähernd schmerzlos. Das zurückgesendete Testergebnis wird in den Gesundheitsämtern gescannt und ausgewertet, ohne die Verpackung öffnen
zu müssen. Das Projekt ist bei Prof. Detlef Rhein im Kontext von „next pandemic“ entstanden, bei dem auf Grundlage der Erfahrungen der Pandemie Möglichkeiten belastbarer und nachhaltiger Zukunftsperspektiven untersucht wurden. (...)

26.09.2020 ·

Pandemie als Chance: nextpandemic.de

Ein Ausnahmesemester liegt hinter uns.
Ob noch mehr folgen werden, steht noch aus.
Für alle war es eine sehr herausfordernde Erfahrung.
Ohne zynisch zu sein, können wir trotz der umfassenden negativen Folgen
anerkennen, dass die Pandemie auch ungemeine Chancen bietet.
Vieles steht nun auf dem Prüfstand und Alternativen können gedacht werden.

Wie können unsere Ressourcen sozial wirksam und nachhaltiger verteilt werden?
Wie werden unsere Infrastrukturen resilienter?
Was können wir besser machen, damit unsere Lebensgrundlagen uns nicht
krank machen?
Große Fragen, ohne Zweifel.
Der Zugriff auf das Große konkretisiert sich im richtigen und vernünftigen
Umgang mit den vermeintlich kleineren, konkreteren Fragen. (...)

15.07.2020 ·

Erfolg im Medical Design im Covid-19 Call

Die Global Grad Show aus Dubai lud 260 Universitäten auf der ganzen Welt ein, um Vorschläge zur Lösung der durch die COVID-19-Pandemie verursachten Sicherheitenprobleme zu erarbeiten. Aus allen 390 internationalen Einsendungen wurde eine Liste von 30 „selected works“ erstellt, in die auch ein Projekt aus dem Medical Design der Muthesius aufgenommen wurde.

Das Projekt „Clair“ stammt von Erik Mantz-Hansen und ist im Rahmen eines Semesterprojektes im WS 2019/2020 M.A. Medical Design unter der Betreuung von Prof. Rhein entstanden. Thema war die Zukunft der Strassenbahn in Kiel, die in Zeiten der Pandemie auch gleich ein grundsätzliches Problem löst. Erik Mantz-Hansen greift darin die Frage nach den Gefahren des öffentlichen Nahverkehrs als Gesundheitsrisiko auf und beantwortet sie gleichzeitig durch ein System aus riesigen Luftreinigern, (...)

12.06.2020 ·

Design (Studieren) in (und nach) der Pandemie

Im Moment der Krise schauen wir anders auf die Dinge.
Abstand hilft beim Versuch der Einordnung.
Zeit ist erforderlich, in vielerlei Hinsicht.

In der Pandemie global entgrenzt sind wir potenziell alle krank.
Das Infektionsschutzgesetz stellt sich vor eine Vielzahl von Grundrechten.
Die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Folgen sind immens.
Die grauen Bereiche der Gesellschaft sind hell ausgeleuchtet, die (weg)gedachten Selbstverständlichkeiten am Rande stehen unvermittelt in der Mitte der Bühne. Es liegt eine Unmenge an Fragen vor uns: Sind die bisherigen Ressourcenverteilungen sozial und nachhaltig?

Die Frage, was Design leisten kann oder nicht, ist eine Frage danach, was wir als Teil einer freiheitlichen, aufgeklärten Zivil-Gesellschaft leisten wollen (und vielleicht sogar müssen). (...)

08.04.2020 ·

Zwei Projekte des Medical Design gewinnen den Lucky Strike Junior Designer Award 2019

Zwei Projekte des Medical Design gewinnen den Lucky Strike Junior Designer Award 2019.

Im Wettbewerb des Lucky Strike Junior Designer Award 2019 gelangten gleich zwei Industriedesign-Projekte der Muthesius Kunsthochschule, Kiel, unter die besten sechs jungen Designkonzepte.

Ausgezeichnet in der Kategorie „Produktion & Prozess“ wurde Chang Yang Yan für „ZE HE“ (泽禾), einem Messgerät zur Wasserregulierung für chinesische Kleinreisbauern. Es bietet den Bauern nach Analysen von Bodenfeuchtigkeit, Wasserstand und anderen Faktoren eine Bewässerungsstrategie an, wichtig für die Einsparung von Wasserressourcen und die Kontrolle der Methanemissionen. „Designproblem erkannt und gelöst“, urteilte die Jury.

In der Kategorie „Produktion & Prozess“ ging der Designer Award 2019 an Tobias Gehrke für CAPTin_KIEL (Clean Autonomous Public Transport). (...)

30.11.2019 ·

German Design Award Newcomer Finalist 2020 für Janina Hünerberg

Muthesius-Absolventin Janina Hünerberg ist eine von fünf Newcomer-Finalisten im German Design Award 2020. Die Jury des German Design Award 2020 hat die Finalisten für die Auszeichnung »Newcomer« ausgewählt. Von den nominierten NachwuchsdesignerInnen deutscher Gestaltungshochschulen hat es die Master-Absolventin Janina Hünerberg unter die besten fünf geschafft. Dies ist bereits die dritte Nominierung in Folge für Studierende des Industriedesigns der Muthesius Kunsthochschule. Hünerberg erlangte 2019 den Master-Abschluss in Medical Design. Ihre Arbeiten bewegen sich thematisch in den Bereichen Gesundheit, öffentlicher Raum und Wohn- und Tischkultur. Bereits während des Studiums erhielt Janina Hünerberg mehrere renommierte Auszeichnungen, darunter auch eine Anerkennung beim Bayrischen Staatspreis für Nachwuchsdesigner sowie beim Mia Seeger Preis für ein Messgerät zur Vor-Ort-Diagnostik von Mastitis bei Milchkühen. (...)

05.11.2019 ·

Erneuter Erfolg beim Mia Seeger Preis 2019

Beim Mia Seeger Preis 2019, der maßgeblich die gesellschaftliche Verantwortung in den Vordergrund stellt, wurden gleich zwei Master-Studierende des Medical Design ausgezeichnet. Aus 52 Einreichungen von 23 Hochschulen vergab die Jury zwei Hauptreise sowie vier Anerkennungen. David Rieche erhielt einen der beiden mit jeweils 3000 Euro dotierten Hauptpreise für das Projekt „Dolosal“, ein nicht-invasives Tool für Menschen mit Borderline-Störung. Merle-Christin Leuschner wurde eine Anerkennungen zugesprochen für ihr Projekt „Food Safety Station: Lebensmittel-Prüf- und Verkaufssystem“. Die Auszeichnungen schreiben den bemerkenswerten, langjährigen Erfolg Studierender der Muthesius Kunsthochschule beim Mia Seeger Preis fort.

Mehr Infos unter: www.mia-seeger.de

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05.11.2019 ·

Industriedesign der Muthesius Kunsthochschule auf der Dubai Global Grad Show 2019

Zum ersten Mal ist das Industriedesign auf Anfrage und nach einem intensiven Auswahlprozess bei der renommierten Global Grad Show in Dubai dabei.
Gleich drei Projekte von Absolventen sind unter einer Vielzahl von weltweiten Bewerbungen ausgewählt worden: Andrea Álvarez mit dem Projekt „Breaze“, Gabriel Müller mit „Cevec“ und das Team Simeon Ortmüller, Tobias Gehrke, Vincent Steinhart-Besser, Yigang Shen und Jingyue Chen mit „CAPTin Kiel“.
Kriterien für die Projektauswahl sind insbesondere die soziale Innovationskraft und die Relevanz für nachhaltig orientierte Zukunftsmärkte.
Die Projekte werden von den Teilnehmern vom 12. bis zum 16. November im Rahmen der Dubai Design Week persönlich präsentiert. (...)

24.09.2019 ·

„CAPTin Kiel: Autonome Fähre“ Wie sieht die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs auf der Kieler Förde aus?

„CAPTin Kiel“ steht für Clean Autonomous Public Transport in Kiel. Das
Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung einer autonomen Mobilitätskette durch die Kombination sauberer Bus- und Fährverkehre in der Landeshauptstadt und wird federführend an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) koordiniert. Neben unterschiedlichen wissenschaftlichen Partnern der Universität haben eine Vielzahl an schleswig-holsteinischen Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung dazu beitragen, eine erste Projektskizze für eine autonome Verbindung zwischen West- und Ostufer der Förde zu entwickeln.

Master-Studierende des Industriedesigns (Simeon Ortmüller, Tobias Gehrke, Vincent Steinhart-Besser, Yigang Shen, Jingyue Chen und Christoph Hommel) haben im Wintersemester 2018/2019 Gestaltungskonzepte für diese neue Form der Mobilität auf dem Wasser entwickelt und dem Vorhaben eine sichtbare Identität verliehen. (...)

25.02.2019 ·

Tag der offenen Tür 2019

Am Donnerstag, den 14. Februar 2019, stehen die Türen zum Masterstudiengang Industriedesign/Medical Design von 10.00 bis 15.00 Uhr offen.

Die Studierenden zeigen aktuelle Projekte, geben Einblick in Ihre Arbeit und stehen für Gespräche zur Verfügung. Eine Führung von Prof. Detlef Rhein komplettiert das Programm von 11.30  bis 12.00 Uhr mit allgemeinen Informationen zum Master Industriedesign.

Ort: Neues Studio des Industriedesign im Knooper Weg 75 (...)

29.01.2019 ·

Industriedesign Medical Design (M.A.)

DIE GESTALTUNG DER ZUKUNFT BRAUCHT PROFESSIONALITÄT

Die Befähigung, Perspektiven unserer zukünftigen Lebenswelt und Wege zur Nachhaltigkeit aktiv gestalterisch und vor allem wirksam konkretisieren zu können, wird für Designer*innen immer wichtiger. Im Kontext der Transformationsprozesse können die gestalterischen Disziplinen eine große Stärke ausspielen und Entwürfe, Konzepte und Bilder konkretisieren, die sich als Referenzen für wünschenswerten technologischen, sozialen und kulturellen Wandel verstehen. Dafür ist ein hohes Maß an kritischer Haltung, Sensibilität und Genauigkeit erforderlich. Kurzum: eine professionelle Grundaufstellung, in der Konzeptstärke, Detaillierung und Substanz auf hohem Niveau zusammenspielen. Im Masterstudium Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule vermitteln wir Wege zu einem solchen Kompetenzprofil.

DESIGNING FUTURE PERSPECTIVES: KOMPETENZEN FÜR DAS DESIGN VISIONÄRER PROZESSE UND PRODUKTSYSTEME

Wir verstehen die thematische Grundierung des Medical Design als entwerferisches Handlungsprinzip jenseits der Begrenzungen der Medizintechnik und mit einem besonderen Interesse an der Realisierung nachhaltiger Lebensbedingungen im Sinne eines “One Health“ (Mensch, Umwelt, Tier). Sie erarbeiten sich hierfür ein erweitertes Verständnis vom Menschen und sozialer Konstellationen. Sie vertiefen sich im Rahmen der Projektarbeit umfassend in das Denken, Gestalten und Vermitteln von innovativen Prozessen, Systemen und Schnittstellen. Und: Immer auch in die Struktur, Details und die Qualität von Produkten unter Berücksichtigung der Anforderungen der Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung. Die Verbindung mit dem Masterstudiengang „Interface Design“ hat darüber hinaus eine Alleinstellung und ist aus unserer Sicht besonders richtungsweisend, da Produkte zunehmend als vielschichtige, vernetzte Informationsträger und Interaktionsvermittler zu verstehen sind.

DESIGN UND FORSCHUNG

Die Betreuung der Projektarbeit ist bei uns individuell und weitreichend. Studierende bewegen sich bei uns in einem ausgeprägt vernetzten Kontext innerhalb und außerhalb der Hochschule. In Kiel sind wir von herausragenden Forschungsaktivitäten umgeben, an denen wir teilhaben, z.B. in der CAPTN Initiative oder im Exzellenzcluster “Precision Medicine in Chronic Inflammation“. Mit den Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen Forschung und Design setzen wir uns kontinuierlich in variierenden, interdisziplinär angelegten Projektformaten auseinander. Bei dem Forschungsprojekt „Nachhaltige Mobilitätstransformation“ wurden wir durch die EKSH über einen längeren Zeitraum gefördert (www.muthesius-mobility-project.de). Wir etablieren wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, wie jüngst im Bereich „Material und Nachhaltigkeit“. Kooperationen und Austauschprogramme bestehen u.a. mit der TU Delft, der NCKU Tainan und der Kobe Design University.

NEU VERSTEHEN. MIT MUT GESTALTEN.

Wir bieten im Rahmen des Studiums einen profunden Zugang zu Wissen und Fragen der „Health and Life Sciences“. Andererseits arbeiten die Studierenden an vielen verwandten und zumeist eigenständig definierten Themen der zukünftigen menschlichen Lebenswelt und des gesellschaftlichen Wandels. Schwerpunkte sind hierbei Fragen der Umwelt und Nachhaltigkeit, des öffentlichen und privaten Raums, der Mobilität und Logistik, Fragen zukünftiger Menschenbilder und neuer Technologien. Wir sind sehr daran interessiert, etablierte Denkmuster kritisch zu hinterfragen und neue Wege zu beschreiten. Mut zu experimenteller Offenheit, Risikobereitschaft und Radikalität sind Anliegen, zu denen wir Sie als Gestalter und Gestalterin motivieren möchten. Der Mut lohnt sich: Arbeiten unserer Studierenden haben in den letzten Jahren nicht nur eine Vielzahl bedeutender nationaler und internationaler Preise und Auszeichnungen gewonnen. Unsere Absolvent*innen haben sich mittlerweile in unterschiedlichsten Kontexten auch sehr erfolgreich beruflich etablieren können.

FRAGEN?

Prof. Detlef Rhein
E-Mail: rhein@muthesius.de
Im Blog „Bewerben“ haben wir Modulpläne, Downloads und weitere Informationen
für Sie zusammengefasst.
Die Publikation „designing future perspectives“ (ISBN-13: 978-3-948359-40-9) ist als pdf abrufbar.